Standard der Bengal Cat / Leopardette nach WACC!
Typ: groß, kräftig, langgestreckt und substanzvoll, nicht stämmig oder plump, nicht orientalisch oder fremdartig, gute Muskulatur, Weibchen können kleiner als Männchen sein.
Beine: sehnig, mittlere Länge, in guter Proportion zum Körper, Hinterbeine etwas höher als Vorderbeine.
Pfoten: breit, rund und kräftig.
Schwanz: mittlere Länge, dick an der Basis, zum Ende hin verjüngt mit abgerundeter Spitze.
Kopf: mittlere Größe, keilförmig mit runden Konturen, länger als breit. Der Schädel hinter den Ohren macht eine leichte Kurve und fließt in den Hals und Nacken. Profil: konvexe Linie vom Nasenrücken bis zur Spitze.
Kinn Und Schnauze: kräftiges Kinn, Nase und Kinn bilden eine vertikale Linie, die Schnauze ist voll und breit, mit hervorstehenden Schnurrhaarkissen und hohen betonten Wangenknochen.
Augen: groß, oval fast rund, wildartig ausdrucksstark, leicht schräggestellt, weit auseinander stehend.
Augenfarbe: ist unabhängig von der Fellfarbe, bei Snow-Bengalen darf sie nur Blau sein.
Ohren: mittel bis klein, mit breiter Basis, abgerundet, soweit wie möglich seitlich auf der Oberseite des Kopfes,
vorwärtszeigend, keine Haarbüschel an der Spitze, möglichst Wildfleck auf der Rückseite.
Fell: kurz bis mittellang, voll und üppig, anliegend, weich und seidig.
Varietäten: marbled (classic) Musterung: muß einen horizontalen Fluß haben, wenn das Tier gestreckt wird. Den Vorzug sollten den Tieren mit mehreren Schattierungen gegeben werden: Grundfarbe, Tabbyzeichnung und Tabbykontrast.
Spotted (rosetted) Musterung. Die Spots sollten horizontal oder willkürlich angeordnet sein. Rosetten sollen zwei verschiedene Farben zeigen, gedruckter Pfotenabdruck, krapfen- oder halbkrapfenförmig oder pfeilspitzenförmig sein und werden den einfach "spotted" vorgezogen. Unabhängig von der Grundfarbe hellbeige bis hin zum kräftigen orange, muß der Kontrast extrem sein, die Musterung hervorheben und scharfe Konturen zeigen. Eine sehr helle Unterseite, Innenseite der Beine und Bauch sind erwünscht. Sreifen sind an Wangen, Hals, Schulter, Beinen und Schwanz zu finden. Ein "M" auf der Stirn und ein Aalstrich auf dem Rücken vervollständigen die Wildtierzeichnung. Augenlidränder, Lippen, Nasenspiegel und Fußsohlen müssen in Übereinstimmung mit der Fellfarbe ausgefärbt sein.
4 Farben sind anerkannt:
1. black-tabby
Grundfarbe orange bis gold, mit folgender Augenfarbe: gold, kupfer, grün, braun oder haselnuß.
2. seal-sepia-tabby
Grundfarbe elfenbeinfarbig, creme oder leicht braun, Körpermarkierungen mit geringem oder keinem Unterschied zur Pointfarbe, Augenfarbe soll gold und gold-grün sein.
3. seal-mink-tabby(Siam- und Burma-Gen, Tonkasenfarbe)
Grundfarbe elfenbeinfarbig, creme oder leicht braun, Körpermarkierungen mit geringem oder keinem Unterschied zur Pointfarbe, Augenfarbe sollte blau-grün sein, kann aber auch grün oder gold-grün sein.
4. seal-lynx-point, (Siam-Gen)
Grundfarbe elfenbeinfarbend bis creme, Körpermarkierungen mit geringem oder keinem Unterschied zur Pointfarbe, Augenfarbe muß blau sein.
Fehler: zu orientalisch, zu hauskatzenähnlich, Medaillon am Nacken, Brust oder anderen Körperteilen, mangelnder Tabbykontrast, Knoten am Schwanzende, agressives Verhalten.



